Pop-up Zwischennutzung Brunnenstraße 34

Die Immobilie der Brunnenstraße 34 im Herzen der Bad Wildunger Altstadt direkt neben dem klassizistischen Rathaus steht zurzeit überwiegend leer. Doch das soll sich ändern!

Die rd. 70 qm großen Räumlichkeiten mit großer Schaufensterfläche im Erdgeschoss sind ab sofort für neue Nutzungen verfügbar. Ihren/Deinen Ideen sind (fast) keine Grenzen gesetzt: als „pop-up Store“ zum Verkauf von Saisonware, regionalen Produkten, Kunst und Kunsthandwerk, gern auch als Atelier oder Werkstatt auf Zeit, um direkt vor Ort etwas herzustellen. Mit-mach-Aktionen, Kurse und Workshops sind genauso denkbar wie Musikunterricht, Lesungen oder Ausstellungen. Die Mietdauer kann flexibel gestaltet werden, von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen.

Die Stadt ermöglicht die Anmietung der Fläche für einen äußerst geringen Abschlag in Höhe von nur 25 € pro Woche bzw. 100 € pro Monat.

Wenn Sie auf der Suche nach Räumlichkeiten inmitten der Altstadt Bad Wildungens sind und diese gerne kostengünstig für einen begrenzten Zeitraum anmieten möchten oder Fragen dazu haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Wir freuen uns auf Ihre/Deine Rückmeldungen!

Kontakt

Arne Decker, CIMA Beratung + Management GmbH
Mobil: 0151 728 359 35
E-Mail: deckernoSpam@cima.de

Anreizprogramm

Ab sofort können private Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden und Freiflächen in der Altstadt im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Lebendige Zentren“ gefördert werden.

Um die Altstadt als Ort für Wohnen, Handel, Gastronomie und Arbeiten zu sichern sowie das Erscheinungsbild im öffentlichen Raum zu verbessern, sollen sanierungsbedürftige oder leerstehende Häuser saniert werden. Laut den Förderbestimmungen der Stadt soll das örtliche Angebot an qualitätsvollem Wohnraum, gut nutzbaren Büroflächen, einladenden Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben sowie sozialen und kulturellen Angeboten ausgebaut werden, um die Altstadt für die Bewohnerschaft und Gäste der Stadt attraktiv zu gestalten.

Wer kann die Förderung beantragen?

Privatleute können Zuschüsse beantragen, wenn:

  • ihr Haus/Grundstück im Fördergebiet für das Anreizprogramm liegt (siehe Karte Fördergebiet);
  • sie andere Förderprogramme (z.B. KfW) schon geprüft oder genutzt haben.
    (Die Städtebauförderung soll nur nachrangig genutzt werden.);
  • sie den Förderantrag vor Beginn der Bauarbeiten beim Magistrat eingereicht und sich fachlich beraten lassen haben;
  • sie sich beeilen: Die Fördermittel werden nach dem zeitlichen Eingang des Antrags vergeben.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden:

  • Fassadensanierungen mit Relevanz für den öffentlichen Raum (z.B. Freilegung von Fachwerkfassaden)
  • Wiedernutzung von leerstehenden Gebäuden oder Ladenlokalen im Zusammenhang mit einer Fassadensanierung
  • Umbau von Laden-, Gastronomie- und Büroräumen außerhalb der Fußgängerzone und des Umfelds des Marktplatzes zu Wohnraum oder für andere, der Altstadt dienliche Nutzungen im Zusammenhang mit einer Fassadensanierung
  • Für den öffentlichen Raum wirksame Wohnumfeldmaßnahmen, z.B.: Umgestaltung, Entsiegelung und Begrünung von Freiflächen und Fassaden, die Schaffung barrierefreier Zugänge und Aufenthaltsbereiche für Bewohner, die Herstellung eines Sichtschutzes für Abfall und Müllcontainer, die Schaffung von Abstellflächen/Überdachung für Fahrräder und Kinderwagen oder die Errichtung von Spielgeräten
  • Beratungs-, Architekten- und Ingenieurleistungen für den vereinbarten Fördergegenstand

Wie viel Geld kann man bekommen?

Die Zuwendungsempfangenden müssen mindestens 10 000 Euro brutto in Gebäudesanierungen oder 5000 Euro brutto in Wohnumfeldmaßnahmen investieren. Gefördert werden maximal 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Antragsteller erhalten maximal 20 000 Euro als einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Kommunales Förderprogramm

Die Stadt Bad Wildungen hat im November 2018 ein städtisches Förderprogramm aufgelegt, das auf den Erhalt und die Pflege der baulichen und sozialen Qualitäten der Stadt Bad Wildungen sowie die Beseitigung struktureller und städtebaulicher Mängel und Defizite abzielt.

Die Altstadt ist Bestandteil der insgesamt 14 Fördergebiete in Bad Wildungen, in denen eine Förderung durch die Stadt in Anspruch genommen werden kann. Gefördert werden folgende Planungen und Maßnahmen:

  • Entwicklungsmöglichkeiten (Kosten für Beratungs- und Vorplanungsleistungen für ein Gebäude durch Architekten / Planungsbüros)
  • Impulsprojekte (Kosten für Instandsetzungsmaßnahmen, Ersatzbauten und Schließung von Baulücken an stadtbildprägenden Standorten)
  • Erhaltungsmaßnahmen (Kosten für raumbildende Maßnahmen, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen, Ertüchtigungen zur Energieeinsparung, optische Aufwertung des Gebäudes und Gestaltung von Außenanlagen)
  • Umgestaltungsmaßnahmen (Kosten für die Aufwertung von Mülltonnenstellplätzen, Werbeanlagen und Sonnenschirme ohne Werbedruck)

Durch das kommunale Förderprogramm der Stadt Bad Wildungen bestehen umfassende Möglichkeiten, von finanziellen Zuschüssen innerhalb der Altstadt zu profitieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Stadt Bad Wildungen sowie von Ihrem zuständigen Ansprechpartner im städtischen Bauamt.

Kontakt

Martin Zyzik
Stadtbauamt der Stadt Bad Wildungen
Telefon: 05621 701410
E-Mail: martin.zyziknoSpam@bad-wildungen.de

Bundesförderung für effiziente Gebäude

Der Gebäudesektor trägt zu einem erheblichen Anteil zu den bundesweiten CO²-Emissionen bei. Die Themen Bauen und Wohnen sind aus diesem Grund Bestandteil des Klimaschutzprogramms 2030 des Bundes, durch welches die großen Einsparpotenziale im Gebäudesektor genutzt werden soll. Eine Maßnahme, um die Ziele des Klimaschutzprogramms zu erreichen, ist das Setzen noch stärkerer Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Diese Anreize wurden in diesem Jahr im Rahmen eines aufgestellten und weiterentwickelten Förderprogramms in die Tat umgesetzt: Seit dem 01.07.2021 existiert die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG), mit welcher Sanierungstätigkeiten zum Effizienzhausstandard sowie einzelne energetische Maßnahmen finanziell unterstützt werden. Das Ziel ist es, durch Energieeinsparungen und den Einsatz erneuerbarer Energien die Energiekosten der Verbraucher zu senken und gleichzeitig das Klima zu schützen.

In der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ wurden zu diesem Zweck bisher vier Förderprogramme in einem einzigen Förderprogramm zusammengeführt, um hierdurch das Förderangebot übersichtlicher zu gestalten und die Zugänglichkeit zu erleichtern. Eine Antragstellung ist seither nur bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erforderlich.

Die BEG gilt sowohl für Wohngebäude (z. B. Eigentums­wohnungen, Ein- und Mehr­familien­häuser oder Wohnheime) als auch für Nichtwohngebäude (z.B. Gewerbe­gebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser). Die Förderung wird wahlweise in Form eines Zuschusses oder eines Kredits angeboten.

Auch im Gebäudebestand der Altstadt von Bad Wildungen gilt es, Einsparpotenziale im Gebäudesektor zu nutzen und hierdurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Trotz des vereinfachten BEG-Förderangebots können jedoch leicht Hemmungen und Unsicherheiten entstehen. Falls Sie eine Sanierung zum Effizienzhaus oder einzelne energetische Maßnahmen in der Altstadt planen, berät Sie das Fördergebietsmanagement grundsätzlich hinsichtlich der Fördermöglichkeiten im Programm „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ und hilft Ihnen bei der Findung eines Gebäudeenergieberaters, über den dann die Antragstellung erfolgt.

Kontakt

Dipl.-Ing. Clemens Exner
Telefon: 0561 1001 1296
E-Mail: clemens.exnernoSpam@nh-projektstadt.de

M. Sc. Marvin Coker
Telefon: 0561 1001 1376
E-Mail: marvin.cokernoSpam@nh-projektstadt.de

 

Interesse am Projekt?

Sie sind Investor und interessieren sich für die Bad Wildunger Altstadt?

Dann nehmen Sie Kontakt zum Projektleiter auf: 

Dipl.-Ing. Clemens Exner
Telefon: 0561 1001 1296
E-Mail: clemens.exnernoSpam@nh-projektstadt.de